Egal, ob bei Burnout-Prävention, Stärkung der Resilienz oder anderen Themen rund um mentale Gesundheit - mein Coachingansatz folgt einem klar strukturierten Prozess in drei Phasen: Der Vorphase (Erstsitzung), der Hauptphase und der Abschlussphase. Du kannst Dir meinen Prozess gerne auch als Pdf downloaden.

Mein Coachingansatz

Vorphase // Passung, Mandat und Rahmen

Die Vorphase findet vor dem eigentlichen Coachingprozess statt. Bei mir wird das in der Regel in der Erstsitzung besprochen, die mit 1,5 Stunden genügend Zeit bietet, die folgenden Punkte in aller Ruhe zu klären. Hier ist Zeit und Raum für alles, was Dich gerade bewegt, Deine Fragen, Deine Sorgen und Erwartungen. Hier entsteht der Rahmen für unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit.

    • Anlass und Anliegen des Coachings

    • Aktuelle Belastungssituation besprechen

    • Persönliche Erwartungen identifizieren

    • Rahmen des Coachings besprechen und abklären

    • Rolle des Coaches

    • Rolle des Klienten

    • Organisatorische Rahmenbedingungen

    • „Warum sitzt Du hier bei mir?“

    • „Warum gerade jetzt, warum ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich mit diesem Thema zu beschäftigen?“

    • „Was belastet Dich im Moment am meisten?“

    • „Was genau erwartest Du von mir als Deinem Coach?“

    • „Woran würdest Du merken, dass dieses Coaching hilft?“

Mentale Gesundheit anzugehen ist ein Zeichen von Verantwortung und Stärke. Darauf kann man stolz sein.

Hauptphase // auf dem Weg ins Neuland

Das ist der eigentliche Coachingprozess – der Kern meiner Arbeit. Die Hauptphase gliedert sich in fünf Schritte.

Zunächst klären wir gemeinsam, was sich durch das Coaching konkret verändern soll. Anschließend schauen wir uns Deine aktuelle Situation genauer an und bringen Struktur in das, was Dich beschäftigt.

Auf dieser Grundlage formulieren wir klare Ziele und beginnen die eigentliche Veränderungsarbeit – zum Beispiel indem wir Denkmuster hinterfragen, neue Perspektiven entwickeln oder daran arbeiten, Grenzen klarer zu setzen.

Ein zentraler Bestandteil meines Ansatzes ist der Transfer in den Alltag: Wir überlegen gemeinsam, wie Du neue Erkenntnisse und Verhaltensweisen dauerhaft in Dein Leben integrieren kannst. Hier die fünf Schritte meines Coachingprozesses:

1. Auftragsklärung und Orientierung

Diese Phase ist besonders wichtig, denn Klienten kommen oft mit einem diffusen Gefühl von Belastung oder Verstimmung ins Coaching.

Manchmal werden zum Beispiel Anlass, Anliegen und Ziel nicht klar getrennt oder kommuniziert. Hier erarbeiten wir uns den Kompass für das Coaching – hier wird der eigentliche Gegenstand des Coachings herausgearbeitet, der den weiteren Prozess bestimmt. 

    • Aktuelle Muster erkennen und gemeinsam verstehen

    • Das zentrale Anliegen des Coachings identifizieren

    • Negative Glaubenssätze erkennen und einordnen

    • Was genau möchtest Du im Coaching bearbeiten?

    • Was ist der Kern Deines Anliegens?

    • Was soll sich durch das Coaching verändern?

2. Diagnostische Phase

Der Begriff “Diagnose” ist im Coaching umstritten, weil er stark medizinisch geprägt ist. Ich mag den Begriff „Detektivarbeit“ hier gerne.

Als Coach und Psychosozialer Berater suche und sammle ich systematisch Informationen, um die Situation zu verstehen. Der Unterschied zur klassischen, oft einsamen Detektivarbeit: Wir machen das gemeinsam.

    • Belastungen identifizieren

    • Stressmuster verstehen

    • Denkweisen erkennen und hinterfragen

    • Glaubenssätze hinterfragen

    • Kontextfaktoren aufzeigen (in welchem System bewegen wir uns?)

    • Welche Gedanken begleiten Dich typischerweise in belastenden Situationen

    • Welche Erwartungen stellst Du an Dich selbst – und wie realistisch sind sie?

    • Welche inneren Regeln oder Glaubenssätze prägen Dein Verhalten im Alltag?

    • Welche Gedanken tauchen immer wieder auf, wenn etwas nicht so läuft, wie Du es Dir wünschst?

    • Wo bist Du besonders streng oder kritisch mit Dir selbst

    • Welche Annahmen über Dich selbst oder über andere könnten Deine Situation beeinflussen?

    • Welche Gedanken helfen Dir – und welche stehen Dir möglicherweise im Weg?

3. Smarte Ziele finden

Du wirst mit einem Ziel zu mir gekommen sein. Nach der Orientierung und unserer gemeinsamen „Detektivarbeit“ in Phase 2 nehmen wir uns dieses Ziel noch einmal bewusst vor.

Ist es immer noch dasselbe? Oder hat es sich im Laufe unseres Gesprächs verändert – und wenn ja: wie und warum? Hier beginnt ein besonders spannender Teil des Coachings. Gemeinsam formulieren wir klare und realistische Ziele, die Dir Orientierung für die weitere Arbeit geben. Dafür nutzen wir das sogenannte SMART-Prinzip:

  • Dein Ziel sollte klar und konkret formuliert sein. Statt „Ich möchte zufriedener sein“ könnte ein Ziel zum Beispiel lauten: „Ich möchte lernen, im Job ruhiger und klarer Nein zu sagen.“

  • Dein Fortschritt sollte erkennbar sein. Wir überlegen gemeinsam, woran Du im Alltag merken wirst, dass sich etwas verändert hat – zum Beispiel daran, dass Du im Job ruhiger und klarer „Nein“ sagen kannst.

  • Dein Ziel sollte Dich motivieren und sich für Dich lohnen. Gleichzeitig sollte es realistisch sein – also so formuliert, dass Du es mit Deinen Möglichkeiten auch tatsächlich erreichen kannst.

  • Dein Ziel sollte zu Dir und Deiner aktuellen Lebenssituation passen. Es sollte etwas sein, das Dir wirklich wichtig ist.

  • Wir vereinbaren gemeinsam einen Zeitpunkt oder Zeitraum, an dem Du Dein Ziel erreicht haben möchtest. Ein klarer Zeitrahmen hilft, den Fokus zu behalten und dranzubleiben.

    • Einen besseren Umgang mit Stress entwickeln

    • Im Arbeitsalltag klarer Grenzen setzen

    • Neue Energie und mehr innere Balance finden

    • Entscheidungen klarer treffen und zu ihnen stehen

    • Prioritäten im Alltag und im Beruf neu ordnen

    • Den eigenen Umgang mit Stress bewusster gestalten

    • Grenzen klarer wahrnehmen und kommunizieren

    • Eigene Bedürfnisse wieder stärker ernst nehmen

    • Den Umgang mit Unsicherheit und Druck reflektieren

    • Entscheidungen bewusster treffen und Verantwortung übernehmen

    • Energiequellen im Alltag wieder entdecken und nutzen

    • Eigene Werte klären und stärker danach handeln

4.Veränderungsphase

Die Veränderungsphase ist das Herzstück des Coachings.

Gemeinsam arbeiten wir an Deinen priorisierten Themen. Du probierst neue Verhaltensweisen aus, integrierst hilfreiche Strategien in Deinen beruflichen und privaten Alltag und nutzt vorhandene oder neu entdeckte Ressourcen. Ich begleite Dich dabei als Gesprächspartner, gebe Impulse und unterstütze Dich mit ehrlichem Feedback.

    • Neuen Perspektiven auf belastende Situationen

    • Konkreten Handlungsoptionen im beruflichen und privaten Alltag

    • Bewussteren Entscheidungen im Umgang mit Stress und Anforderungen

    • Deiner inneren Haltung gegenüber Herausforderungen

    • Im Arbeitsalltag klarer Grenzen setzen

    • Mit Stresssituationen ruhiger und gelassener umgehen

    • Eigene Bedürfnisse früher wahrnehmen und ernst nehmen

    • Den Umgang mit Unsicherheit und Druck reflektieren

    • Prioritäten bewusster setzen

    • Wieder mehr Raum für Erholung und Regeneration schaffen

    • Entscheidungen klarer treffen und vertreten

5. Transfer in den Alltag

Der Erkenntnisgewinn ist nun da, einige „Aha-Erlebnisse“ mit Sicherheit auch.

Nun ist es daran sicherzustellen, dass möglicherweise lebensverändernde Erkenntnisse nicht nur im Coachingraum und in der Theorie verbleiben.

    • Wie kannst Du das, was wir hier besprechen, konkret in Deinem Alltag umsetzen?

    • Was würde sich in einer schwierigen Situation anders anfühlen oder anders aussehen als bisher?

    • Was hilft Dir dabei, auch unter Druck bei Dir zu bleiben?

    • Welche kleinen Schritte kannst Du bereits in den nächsten Tagen ausprobieren?

    • Konkrete erste Schritte in neue Verhaltensweisen

    • Neue Routinen im Umgang mit Stress und Anforderungen

    • Mehr Klarheit und Selbstsicherheit im eigenen Handeln

    • Nachhaltige Veränderungen im beruflichen und privaten Alltag

Mentale Gesundheit bedeutet nicht, keine Probleme mehr zu haben, sondern bewusst mit Belastungen umzugehen. Besonders dann, wenn wir neue Wege gehen.

Abschlussphase // Rückblick und nächste Schritte

Die Abschlussphase bildet den bewussten Abschluss des Coachingprozesses und markiert eine wichtige Zäsur.

In dieser Phase blicken wir gemeinsam auf den gesamten Prozess zurück und prüfen, inwieweit die vereinbarten Coachingziele erreicht wurden.

Gleichzeitig bietet Dir dieser Schritt Raum, die wichtigsten Erkenntnisse zu bündeln, ein persönliches Resümee zu ziehen und den Übergang in den Alltag bewusst zu gestalten. Die Abschlussphase umfasst zwei Elemente. Evaluation und Abschlussritual.

  • Am Ende eines Coachings nehmen wir uns bewusst Zeit, auf den gesamten Prozess zurückzublicken. Diese Phase dient dazu, die gemeinsam erreichten Veränderungen sichtbar zu machen und ein klares Bild davon zu gewinnen, welche Entwicklungen während des Coachings entstanden sind. Die Evaluation hilft, den persönlichen Lernprozess bewusst wahrzunehmen.

    • In welchem Maß wurden die vereinbarten Coachingziele erreicht?

    • Welche Veränderungen oder Entwicklungen sind im Laufe des Coachings entstanden

    • Welche Erkenntnisse nimmst Du aus dem Coaching für Dich mit

    • Welche Aspekte des Coachings waren für Dich besonders hilfreich oder wirksam?

  • Die Abschlusssitzung des Coachings wird bewusst gestaltet – so, wie es für Dich passend ist. Dieses kleine Ritual hilft dabei, den Prozess wertschätzend abzuschließen, erreichte Veränderungen sichtbar zu machen und den Transfer in den Alltag zu unterstützen.

    • bewusster Abschluss des Prozesses

    • Würdigung der Entwicklung

    • symbolischer Übergang in die Eigenverantwortung

    • emotionaler Abschluss

Mann mit kurzen Haaren und Bart trägt blaues Hemd und lehnt an einer hellgrauen Säule und lächelt, Sinnbild für mentale Gesundheit, Resilienz und Burnout-Prävention in München

“Wenn Du den Eindruck gewonnen hast, dass mein Coachingansatz oder meine Haltung Dich bei Deinem Anliegen unterstützen können, lade ich Dich gerne zu einem kostenlosen Orientierungsgespräch ein. In diesem Gespräch lernen wir uns kennen, klären Dein Anliegen und schauen gemeinsam, ob Coaching für Dich der richtige nächste Schritt ist.”